2020 - Der Umbruch
Mit der Neuausrichtung der Weinproduktion auf Bio wurde die Zusammenarbeit mit Sascha Simmendinger und Georg Richli per Ende Jahr beendet. Damit war es Zeit, sich bei unserem langjährigen Chef Reben, Georg Richli, für seine grosse Unterstützung, sein immenses Fachwissen und seine kollegiale Zusammenarbeit zu bedanken. Georg Richli war einer der grossen Vermittler beim Erwerb unseres ersten Rebberges. Danke auch an unseren bisherigen Kellermeister, Sascha Simmendinger, für seine Unterstützung und Arbeit. Durch seine innovative Art konnten die Zunftwinzer viel lernen und gemeinsam neue interessante Produkte kreieren.
Start der Umstellungsphase beider Rebberge auf Bio-Produktion und Anmeldung bei BioSuisse sowie BioInspecta. In der dreijährigen Umstellungsphase gab es laufend unangemeldete Inspektionen. Der produzierte Wein wurde während dieser Übergangsphase mit dem Bio-Label “in Umstellung” versehen.

Für das grosszügige Geschenk der Rebleute Zunft – ein Barrique-Gryffe-Wyy aus dem Zunft eigenen Rebberg – für das Rebhaus (3E), wurden der hochgeachtete Herr Meister Fabian Bebler und der Rebmeister André Voegelin als Ehrengäste zum Vogel Gryff am 13. Januar eingeladen. Der Wein wurde am Gryffe-Mähli ausgeschenkt und fand grossen Anklang.
Corona
Dann kam Corona – bleiben Sie zu Hause …
Aufgrund der Pandemie wurde ein Verbot von privaten Treffen mit mehr als zehn Personen ausgesprochen. Die geplante Zunftwinzer-Versammlung musste deshalb virtuell als Zoom-Meeting durchgeführt werden. Neu in den Zunftwinzer-Vorstand wurden am 21. November folgende Personen gewählt:
Martin Braun
Obmann
Urs Weiss
Chef Rebberg
Gregory Bachmann
Seckelmeister
Patrick Lauber
Scheiber
Christian Sigg
Materialchef
Trotz der Corona-Pandemie wuchsen die Reben und wollten gepflegt werden. Dies war für den Chef Rebberge, Hansruedi Fuhrer, eine grosse Herausforderung, personell wie organisatorisch. In den Reben durfte nur eine bestimmte Anzahl Personen mit vorgeschriebenem Abstand arbeiten, wodurch die Arbeiten jeweils mehrere Tage länger dauerten. Dies waren die einzigen Aktivitäten. Ansonsten ruhte das Zunftleben mehrheitlich.
Die Weinbaugenossenschaft WBG Aesch feierte 2020 auch ihr 100-jähriges Bestehen. Um den ursprünglichen Reichtum des Gebietes zu fördern und möglichst wieder aufleben zu lassen, lancierte die Weinbaugenossenschaft das Aufwertungsprojekt Rebbaugebiet Aesch mit einer breiten Trägerschaft. Die Zunftwinzer unterstützen diese Arbeiten jeweils mit einer grössen Delegation an Helfern.
