2016 - Arbeitsgruppe zweiter Rebberg
Unter der Leitung des Rebmeisters André Voegelin wurde eine Arbeitsgruppe zusammengestellt und beauftragt, ein Konzept für einen zusätzlichen Rebberg zu erstellen. Insbesondere mussten die Machbarkeit, die möglichen Örtlichkeiten, das Kosten-Nutzen-Verhältnis sowie die Investitionen verbindlich abgeklärt werden. Da es sich um ein langfristiges Projekt handelte, mussten alle Abklärungen sehr sorgfältig durchgeführt werden.
Nachdem das Konzept die Machbarkeit aufgezeigt und der Zunftvorstand seine Unterstützung zugesagt hatte, informierte sich der Rebmeister über mögliche Parzellen und deponierte das Interesse an verschiedenen Stellen in der Region. Im Dezember 2016 wurde ihm dann ein Rebberg offeriert, der zum Grundstück Erlenhof gehört und von einer Obstbau-Firma bewirtschaftet wurde. Die Trauben wurden also bereits nach Qualitätsrichtlinien kultiviert, doch anschliessend an einen Weinproduzenten verkauft. Der Abnahmevertrag wurde aber 2016 nicht mehr verlängert, weshalb sich die Obstbau-Firma vom Rebberg trennen wollte. Die Rebstöcke, alles Pinot Noir, waren im besten Alter (ca. 15 Jahre), der Rebberg war relativ gut gepflegt und an bester Südlage.
An der Zunftwinzer-Versammlung vom 12. November musste die Stelle des Kassiers erneut neu besetzt werden. Philippe Maurer wurde zwischenzeitlich als Sechser in den Zunftvorstand gewählt. Neu wurde Gregory Bachmann vorgeschlagen und durch die anwesenden Zunftwinzer zum Kassier (Seckelmeister) gewählt.

Kurt Schwaninger
Obmann
Urs Hämmerle
Chef Rebberg
Gregory Bachmann
Seckelmeister
Roger Meier
Scheiber
